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Hochspannungserzeuger

Gegenüber dem normalen Spritzlackieren ergibt sich bei den elektrostatischen Verfahren vor allem folgender Vorteil hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, dass durch die Ausrichtung des elektrischen Feldes, bzw. des Sprühstrahls des geerdete Werkstückes treten weniger Lacknebelverluste auf; dies bedeutet:

  • Geringerer Lackverbrauch
  • Weniger Lösemittelemissionen
  • Weniger Lackschlammanfall
  • Geringere Verschmutzung der Kabine und der Beschichtungsanlage mit Lacknebel, d.h. niedrigerer Nacharbeits- und Ausschussrate sowie weniger Anlagenstörungen.

Durch den elektrostatischen Umgriff gelangt auch auf die nicht direkt dem Sprühorgan zugewandten Werkstückseiten Lackmaterial; damit verbunden ist eine:

  • Verbesserte Möglichkeit zur Automatisierung des Lackierprozesses; in Automatikkabinen ist zudem ein geringerer Luftdurchsatz erforderlich (Energieeinsparung).
  • Einsparung von Beschichtungszeit, d.h. eine höhere Anlagenkapazität.

Zu berücksichtigen sind allerdings auch die unerwünschten Effekte und Grenzen beim elektrostatischen Lackieren. Zu nennen sind hier vor allem die Überbeschichtung bzw. Läufergefahr an Werkstückkanten aufgrund der dortigen Konzentration des elektrischen Feldes unzureichende Lacktröpfchenabscheidung in elektrisch abgeschirmten Werkstückbereichen (Faraday-Käfig).

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