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- Elektrostatische
Verfahren bieten Technologien, die Entwicklungsanforderungen nach
hoher Materialausnutzung, Energieeinsparung, Automatisierbarkeit
und geringer Umweltbelastung weitgehend entsprechen. Sie werden
für sehr unterschiedliche Aufgaben eingesetzt, die von der
Gasreinigung über Materialtrennung und vielfältigen
Arten der Oberflächenbeschichtung bis hin zu Druckverfahren
reichen.
Die elektrostatischen
Phänomene ermöglichen es so auf die Lackpartikel (fest
oder flüssig) einzuwirken, dass diese gezielt zur Werkstückoberfläche
transportiert und dort als gewünschter Überzug niedergeschlagen
werden. Die Phänomene beruhen auf der Anziehung ungleichnamiger
und der Abstoßung gleichnamiger Ladungen.
- Die Bezeichnung
"elektrostatisch" wird als allgemeiner Ausdruck für
eine Verarbeitung bzw. Handhabung kleiner Teilchen (z.B. Lacktröpfchen)
in starken elektrischen Feldern gewählt. Als physikalische
Grundlage des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens kann die
Anziehung ungleichnamig und die Abstoßung gleichnamig elektrisch
geladener Körper angesehen werden. Dadurch wird es möglich,
auf die Lacktröpfchen so einzuwirken, dass diese zerstäubt
(Abstoßung gleichnamig geladener Teilchen), gezielt zur
Werkstückoberfläche transportiert und dort als gewünschter
Überzug (Lackierung) niedergeschlagen werden.
- Beim elektrostatischen
Lackieren wird zwischen dem hochspannungsführenden Sprühorgan
und dem an Erdpotenzial liegendem Werkstück ein elektrisches
Feld erzeugt. Die am Sprühorgan aufgeladenen Lacktröpfchen
erfahren dadurch auf das Werkstück gerichtete Feldkräfte;
unmittelbar an der Werkstückoberfläche werden die Coulombschen
Anziehungskräfte zwischen den Tröpfchenladungen und
ihren Spiegelladungen wirksam und führen zur Abscheidung
der Tröpfchen.
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